Erinnerungen die wir im Herzen tragen, Augenblicke die wir nicht vergessen.
Zum Gedenken an Ralph Fröhlich
…und immer sind da Spuren deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern und uns glauben lassen, dass du bei uns bist.
Am 17. November 2009 mussten wir vom tragischen Unfall unseres aktiven Clubkameraden Ralph Fröhlich Kenntnis nehmen. Er stürzte bei der Arbeit vom Gerüst und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Wir alle sind tief betroffen und fassungslos.
Auf der Intensivstation im Kantonsspital St. Gallen wurde Ralph betreut. Das ewige Hin und Her zwischen der REHA Zihlschlacht und St. Gallen haben seine ganze Kraft gefordert und seine Energie stark strapaziert.
Angst, Hoffen und Bangen am Bett eines grade einmal 25 Jahre jungen Menschen, der voller Lebensdrang und Motivation strotzte, war für uns alle unerträglich. Nach drei Monaten, am 26. Februar 2010, hat Ralph leider diesen Kampf verloren und uns für immer verlassen.
Als Jugendlicher entdeckte er die Freude am Seilziehsport und sein sportliches Potential blieb nicht unerkannt. Nun galt’s aus diesem Sportler einen Seilzieher zu formen. Dank seiner motivierenden und ehrgeizigen Art wurde er zu einer wichtigen Stütze in unserem Club und er übernahm eine Vorbildfunktion für unsere Jugend. Schon bald übernahm er die Aufgabe des Trainers und mit seinem unermüdlichen Einsatz war er mit seiner Mannschaft sehr erfolgreich. Auch nach Niederlagen gab Ralph nicht auf, stets nach seinem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“ blickte er nach vorne.
Ralph scheute keinen Trainingsaufwand und verfolgte ehrgeizig sein Ziel. Er schaffte die harte Qualifikation für die Nationalmannschaft und diese Aufnahme machte ihn zu einem stolzen Seilzieher. Auch wenn er beruflich nicht in der Region weilte, suchte er Trainings-möglichkeiten bei anderen Clubs. Kein Aufwand war ihm zu gross und kein Weg zu weit, auch kämpfte er im In- und Ausland um Pokale.
Auch neben dem Trainings- und Wettkampfplatz war Ralph ein aufgestellter Typ. Er liebte es mit seinen Kumpels auszugehen und in geselligen Runden einen Schnupf zu geniessen. Seine Hilfsbereitschaft zeigte er aber auch für Arbeiten inner- und ausserhalb des Clubs. Keine Arbeit war ihm zu viel.
Ralph, wir danken dir für die schöne Zeit. Du hintertlässt bei uns eine grosse Lücke.